Fortbildung/Symposium

Inhaltliche Ausrichtung

Seit Mitte des 20. Jahrhunderts prägen prozess- und körperorientierte Kunstformen die lokale als auch die globale Kultur- und Kunstszene. Das konnte zuletzt beispielhaft im Juli 2017 im Albertinum Dresden während der Präsentation der Arbeit “These Associations” des Künstlers Tino Sehgal beobachtet werden.

Performance als Kunstform und Performativität als handelndes Erfahrungswissen experimentieren mit der Ganzheitlichkeit von Weltaneignung und beschreiben Aspekte künstlerischer Praxis, die vor allem für Bildungsprozesse unabdingbar geworden sind.

In vielen Lehrplänen wird die Entwicklung von Kompetenzen für forschendes und performatives Verhalten der Schüler/innen gefordert. Ein Drittel des Sächsischen Lehrplans im Fach Kunst beschäftigt sich mit körperlich-darstellerischen Künsten wie z.B. der Performancekunst.

Die Fortbildungsveranstaltung (Symposium) zielt darauf ab, Lehrer/innen, Referendar/innen und künstlerisch Lehrende aus anderen Bereichen gemeinsam in acht, von renommierten internationalen Performancekünstler/innen durchgeführten Workshops zeitgenössische Vermittlungsstrategien für Performancekunst erfahren, erproben und reflektieren zu lassen.

Um möglichst unterschiedliche Erfahrungen sammeln zu können, hat jede Teilnehmer/in die Chance, an jeweils zwei zweieinhalbtägigen Workshops –    vom 02.10.- 04.10.17 und vom 04.10.- 06.10.17 – mit verschiedenen Künstler/innen teilzunehmen. Dadurch lernen die Teilnehmer/innen unterschiedliche Vermittlungsansätze für Performancekunst kennen und bekommen mannigfache Impulse, wie diese in einem innovativen Kunstunterricht fruchtbar gemacht werden können.

Die gemeinsamen performativen Erfahrungen werden in Diskussionsrunden reflektiert und durch Lektionen über Performancekunst, in denen die Performancekünstler/innen ihre künstlerischen Arbeiten und ihre Lehrkonzepte vorstellen, bereichert.

Die Workshop leitenden Performancekünstler/innen, Kunstpädagogikstudierende der TU Dresden sowie Schüler/innen des Freistaates Sachsen präsentieren bereits am Wochenende (30.9./1.10.17) vor Beginn der Fortbildungswoche individuelle Performances.

Für kompetente Übersetzung der englischsprachigen Workshops und Lektionen ist gesorgt.

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Anmeldung

Die Anmeldung zum Performancesymposium erfolgt für alle Interessent/inn/en unter der Fortbildungsnummer SBI07511 über die Webseite des Sächsischen Bildungsinstituts. Weitere Informationen werden Ihnen rechtzeitig auf dieser Website unter Anmeldung zur Verfügung gestellt.

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Wochenstruktur

Das Performancesymposium ACT.MOVE.PERFORM. Performance und Performativität in Kunst, Bildung und Forschung findet vom 30.09. bis zum 08.10.2017 in Dresden statt. Die einwöchige Veranstaltung untergliedert sich in folgende Teilveranstaltungen:

30.09. bis 01.10.2017 Liveperformances von nationalen und internationalen Künstler/innen, Studierenden und Schüler/innen.

02.10. bis 06.10.2017 Workshops mit renommierten nationalen und internationalen Performancekünstler/innen.

07.10.2017 Präsentation der Workshopergebnisse sowie Diskussion- und Reflexionsrunden.

08.10.2017 wissenschaftliche Fachkonferenz zur Performativität für Nachwuchswissenschaftler aus den Bereichen Kunstpädagogik, Bildungswissenschaften, Theaterpädagogik und -wissenschaften, Kulturwissenschaften, Kunstwissenschaften, Urban Performances und Performancekunst.

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Derzeit befinden wir uns noch in der Planungsphase. Ein detailliertes Programm mit den beteiligten Künstlern und Wissenschaftlern wird demnächst auf unserer Website zur Verfügung gestellt.

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