Fortbildung/Symposium

Wochenstruktur

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Ablauf der Fortbildung

Die künstlerische Eröffnung der Symposiumswoche findet am 30.9. 17 um 16 Uhr im Zentralwerk (Riesaer Str. 32 / 01127 Dresden / Raum Farbwerk) statt.

// Im Anschluss: Performances von BBBJohannes Deimling, der Performancegruppe Seite.30 der TU Dresden sowie von drei Studierenden präsentiert.
// Sonntag, 1.10.17 14:00-20:00 Uhr, Performances: Stefanie Trojan, Vivian Chinasa Ezugha, Dorothea Rust, Nezaket Ekici, Wolfgang Sautermeister und Arti Grabowski.
//  am Mittwoch, den 3.10. in Siebeneichen: Live-Performance von Kineret Haya Max aufführen.

Die Performancewoche wird 9.15 Uhr im großen Saal des Schlosses Siebeneichen eröffnet.
Dabei stellen die einzelnen Künstler*innen ihre konkreten inhaltichen Workshopausrichtungen vor. Danach können Sie sich in die Listen der einzelnen Workshops eintragen. Die Teilnehmer*innenzahl der einzelnen Workshops ist begrenzt. Aber Sie können in der zweiten Wochenhälfte noch einen Workshop bei einer anderen Künstler*in besuchen.
// Die erste Workshopstaffel beginnt am Montag, den 2.10. um 10:00 Uhr in Siebeneichen.
// Die zweite Workshopstaffel beginnt am Mittwoch, den 4.10.17 um 14:30 Uhr.

Von Montag bis Donnerstag haben Sie die Möglichkeit abends an den Lectures der anwesenden Performancekünstler*innen über individuelle künstlerische Strategien und Arbeitsweisen teilzunehmen.

Am frühen Nachmittag des 6.10. werden wir die zweite Workshoprunde auf Schloss Siebeneichen beenden und nach der Einnahme eines späten Mittagessens fahren wir gemeinsam in das Albertinum nach Dresden, um uns die Performancepräsentationen, die BBBJohannes Deimling in der Workshopwoche mit Schüler*innen erarbeitet hat, anzusehen. Nach einem Gespräch mit ihm und seiner Schüler*innengruppe werden wir uns mit einem kleinen Getränk in der Hand zu 18 Uhr verabschieden.

Bitte teilen Sie uns per Email an unsere studentische Hilfskraft Paulina Kaping (plh.kaping@hotmail.de) bis zum 22.09.2017 mit, ob Sie eventuell nur an einem der zwei Workshops teilnehmen möchten und ob diese Verkürzung den ersten oder zweiten Teil der Woche betrifft. Dies erleichtert uns die Planung und Vorbereitung.

Wir freuen uns auf ein produktives Beisammensein!
Ihr Planungsteam.

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Zu den Workshopleiter/innen.

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Inhaltliche Ausrichtung

Seit Mitte des 20. Jahrhunderts prägen prozess- und körperorientierte Kunstformen die lokale als auch die globale Kultur- und Kunstszene. Das konnte zuletzt beispielhaft im Juli 2017 im Albertinum Dresden während der Präsentation der Arbeit “These Associations” des Künstlers Tino Sehgal beobachtet werden.

Performance als Kunstform und Performativität als handelndes Erfahrungswissen experimentieren mit der Ganzheitlichkeit von Weltaneignung und beschreiben Aspekte künstlerischer Praxis, die vor allem für Bildungsprozesse unabdingbar geworden sind.

In vielen Lehrplänen wird die Entwicklung von Kompetenzen für forschendes und performatives Verhalten der Schüler/innen gefordert. Ein Drittel des Sächsischen Lehrplans im Fach Kunst beschäftigt sich mit körperlich-darstellerischen Künsten wie z.B. der Performancekunst.

Die Fortbildungsveranstaltung (Symposium) zielt darauf ab, Lehrer/innen, Referendar/innen und künstlerisch Lehrende aus anderen Bereichen gemeinsam in acht, von renommierten internationalen Performancekünstler/innen durchgeführten Workshops zeitgenössische Vermittlungsstrategien für Performancekunst erfahren, erproben und reflektieren zu lassen.

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