ACT.MOVE.PERFORM. Performancesymposium und Fachtagung in Dresden und Meißen 30.09.- 08.10.2017

 

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Das Symposium ACT.MOVE.PERFORM. Performance und Performativität in Kunst, Bildung und Forschung gibt Einblicke in zeitgenössische künstlerische, wissenschaftliche und pädagogische Zugänge zu Performativität und Performance Art. Es findet vom 30. September bis zum 07. Oktober 2017 in Dresden statt.

Einen Ablaufplan finden sie weiter unten auf dieser Seite. Hier finden sie ein detaillierte Beschreibung des Wochenstruktur.

Die künstlerische Eröffnung der Symposiumswoche findet am 30.9. 17 um 16 Uhr im Zentralwerk (Riesaer Str. 32 / 01127 Dresden / Raum Farbwerk) statt.

Die Performancewoche wird 9.15 Uhr im großen Saal des Schlosses Siebeneichen eröffnet.

// Die erste Workshopstaffel beginnt am Montag, den 2.10. um 10:00 Uhr in Siebeneichen.
// Die zweite Workshopstaffel beginnt am Mittwoch, den 4.10.17 um 14:30 Uhr.

Bitte teilen Sie uns per Email an unsere studentische Hilfskraft Paulina Kaping (plh.kaping@hotmail.de) bis zum 22.09.2017 mit, ob Sie eventuell nur an einem der zwei Workshops teilnehmen möchten und ob diese Verkürzung den ersten oder zweiten Teil der Woche betrifft. Dies erleichtert uns die Planung und Vorbereitung.

Am frühen Nachmittag des 06.10. werden wir die Workshopstaffel II auf Schloss Siebeneichen beenden. Danach geht es nach Dresden zum Abschluss der Fachtagung.

Am 08.Oktober 2017 gibt es dann die Möglichkeit, weitere Einblicke in aktuelle Forschungen und Projekte von Nachwuchswissenschaftler/inne/n zu gewinnen.

Eine Vollansicht und Druckvorlage der Wochenstruktur finden sie hier.

Version DE 18.09.17

Symposium und Fachtagung richten sich an nationale und internationale Kunst-, Theater- und Musikpädagog/innen, Künstler/innen und Kunst- und Theaterstudierende sowie Nachwuchswissenschaftler/innen der Fachgebiete Kunst-, Theater- und Museumspädagogik, Bildungs-, Kunst-, Medien- und Kulturwissenschaften, Urban Performance und Philosophie. Außerdem gibt es Angebote für interessierte Schüler/innen.

 

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Performativität beschreibt durch verkörpertes Handeln hervorgebrachte innere und äußere Bilder und ist damit phänomenologischer Ausgangspunkt für Forschungen in unterschiedlichen Wissenschaftsbereichen. Performance Art ist eine von den Künstler/innen zumeist live vorgetragene Kunstform, in welcher bewegte, intermediale Bilder entstehen. Die Pädagogik des Performativen ist eine ganzheitliche Bildungspraxis, die auf experimentelle, offene Forschungs- und Handlungssettings setzt. Künstlerische Forschung der Gegenwart referiert in starkem Maße auf performative Prozesse und stellt Bezüge zwischen unterschiedlichen Formen der Weltaneignung im Verhältnis von Wissenschaft, Kunst und Gesellschaft her.

Diese verschiedenartigen Positionen und Zugänge ergründet das Symposium in drei Dimensionen:

  1. Präsentationen zeitgenössischer Performances internationaler Künstler/innen, sowie von Studierenden und Schüler/innen.
  2. Künstlerische Performancelehre zur Entwicklung von Einzel- oder Gruppenperformances der Teilnehmer/innen in den einwöchigen Workshops bei renommierten Performancekünstler/innen.
  3. Fachtagung von Nachwuchswissenschaftler/inne/n auf der Forschungsansätze zu den Theorien des Performativen und deren fachlich-transdisziplinären Bezügen zu Bildung, Wissenschaft, Politik und Kunst vorgestellt und diskutiert werden.

Das Symposium bildet einen Beitrag zum Diskurs über Inhalte, Vermittlungsformen und Ziele von Performancelehre sowie handlungsorientierten Lernformen in Schulen, Hochschulen, künstlerischen Institutionen und im Bereich der außerschulischen kulturellen Bildung.